Fest

Schmotziger

„Narri Narro“-  Narren übernehmen das Ruder im Rathaus.

Schon seit dem 16.2. steht das Wahrzeichen der Fasnacht, der imposante Narrenbaum mit seinen 26 Metern vor dem Daisendorfer Rathaus und überragt dieses bei Weitem. Doch erst seit letztem Donnerstag ist es nun amtlich, der Rathausschlüssel ging von der Meerjungfrau Jaqueline Alberti an den Piratenkapitän des Narrenvereins Marion Kaja über. Die Rathausdamen wollten ihr Rathausschiff nicht ohne weiteres den Narren überlassen, diese mussten erst noch seemännisches Geschick beweisen und 11 Seemannsknoten entknoten. Doch die Aufgabe war im Nu von den Narren unter Leitung des Piratenkapitäns Kaja erledigt und das Rathaus konnte erstürmt werden. In diesem Jahr stand die Fasnacht in Daisendorf unter dem Motto „auf stürmischer See“.

Nach der amtlichen Schlüsselübergabe folgte das Saugatter G´schnorr. Hier ging Alberti als Erste in die Bütt und gab ihre Erfahrungen bei der Treibjagd zum Besten. Sie ließ tiefen Einblick in den fehlenden Durchblick zu, da sie sich als Treiber im fremden Revier verirrt hatte. Marion Kaja ließ das närrische Jahr Review passieren und betonte die zahlreichen Einsätze des Narrenvereins für die Gemeinde, so dass das Gemeindeschiff durch die vielen Veranstaltungen ganz gut Flagge zeigen kann und in Vielem durch den Narrenverein die Segel vorn hat. Adele, alias Thomas Ritsche und Oma, alias Siegfried Willibald amüsierten sich über das Atemtraining der Zimmermannsgilde beim diesjährigen Aufstellen des riesigen Narrenbaums. Denn hier stockte wohl so manchem Zuschauer der Atem, da der große Baum sich nicht ohne Weiteres aufstellen ließ. Aber um die strapazierten Bauchmuskeln wieder etwas zu entspannen, luden sie dann Meerjungfrau Alberti zu einer Thairobic-Stunde, der besonderen Art, ein. Mit Uschi Krauses Quiz über das „Who is who“ in Daisendorf endete das G´schnorr mit viel Applaus.  

Am Nachmittag folgte der Kinderumzug unter der Begleitung des Jugendorchesters von Siegfried Willibald und dem sich daran anschließende Kinderball. Kinder im Alter von 4-10 Jahren konnten sich an verschiedenen Spiel-Stationen den Nachmittag über vergnügen, während im Foyer Kaffee und Kuchen serviert wurden.

Am Abend rief dann der Verein und unter Mithilfe des Jugendorchesters die Gemeinde zum Hemdglonkerumzug durchs Dorf auf. Danach klang der Abend beim gemütlichen Beisammensein im Rathaus aus.